Tourismus-Service Fehmarn folgen

Kurkarte per Smartphone: Tourismus-Service Fehmarn testet Kurkarten-App WELCMpass

Pressemitteilung   •   Jul 01, 2020 11:13 CEST

Präsentation der WELCMpass-App, von links: Tourismusdirektor Oliver Behncke, Volker Aermes, Dr. Michael Faltis & Björn Faltis von der Guide2 GmbH, Foto: Tourismus-Service Fehmarn, Sina Schweyer

Fehmarn, 01.07.2020 – Der Tourismus-Service Fehmarn (TSF) hat gemeinsam mit 12 Vermietern erfolgreich mit dem Test der Kurkarten-App WELCMpass begonnen, mit der Tages- und Übernachtungsgäste auf Fehmarn die Kurabgabe künftig ganz bequem online bezahlen können.

Bald können Tages- und Übernachtungsgäste ihre Kurkarte (ostseecard) für Fehmarn ganz bequem bargeldlos per App lösen und vorzeigen. „Wir gehen einen ganz neuen, innovativen Weg in Sachen Kurabgabe, hin zur modernen App, die alle Services übersichtlich darstellt und vereint“, so Volker Aermes, stellvertretender Tourismusdirektor und Leitung für Verwaltung und Finanzen beim TSF. An der schleswig-holsteinischen Ostsee ist Fehmarn Pilotprojektpartner und testet als erster Ort bereits mit einigen Vermietern und deren Gästen die neue digitale Kurkarte. Die Pilotphase läuft seit dem 1. Juni und wird sich noch über den Sommer erstrecken. Die App wird aktuell im laufenden Betrieb geprüft, sodass noch auftretende Probleme gelöst werden können. Um Vermieter jeder Größe in diesen Prozess einzubeziehen, wurden 12 Vermieter, vom großen Campingplatz, über einen Ferienhof bis zum Kleinvermieter als Teilnehmer ausgewählt. „Die ersten Rückmeldungen zu der neuen App sind sehr positiv und vielversprechend“, freut sich Oliver Behncke über das Feedback der Teilnehmer. Ab Herbst sollen auch alle anderen Vermieter der Insel nach und nach auf die Kurkarte per App umstellen können.

Die Gäste der Insel können dann bereits von zu Hause aus oder vor Ort mit der WELCMpass-App ihre Kurkarte zahlen und alle erforderlichen Daten für den Meldeschein hinterlegen. Vermieter müssen nur noch kurz online überprüfen, ob die Kurabgabe gezahlt und alle erforderlichen Daten hinterlegt sind und müssen diese nicht mehr selbst per Meldeschein erfassen. Die in der App gezahlte Kurabgabe fließt zudem direkt an den TSF und muss nicht mehr vom Vermieter erhoben und dann wiederum mit dem TSF abgerechnet werden. Dies bedeutet insgesamt deutlich weniger Verwaltungsaufwand für die Vermieter der Insel.

Auch aus Gästesicht bringt die Kurkarte per App auch viele Vorteile. Sie gilt, wie bisher, auch in anderen Orten entlang der Ostsee und bietet daneben viele Preisvorteile, etwa bei Freizeiteinrichtungen oder in der Gastronomie. Außerdem werden u.a. die touristische Infrastruktur, wie öffentliche Toiletten oder Strandduschen sowie Zusatzleistungen, wie kostenfreies WLAN durch die Kurabgabe finanziert. „Gäste wissen oft gar nicht, was sie von der Kurabgabe haben, welche Leistungen die Kommune dadurch erbringen kann und welche Rabatte sie durch Vorzeigen der ostseecard erhalten. In der App werden alle Angebote übersichtlich dargestellt, wodurch der Mehrwert der Kurabgabe ersichtlich wird“, so der App-Entwickler Dr. Michael Faltis von der Guide2 GmbH. Parallel hat der TSF seinen Vertrieb verstärkt, um weitere Partner für die ostseecard zu gewinnen und seinen Gästen noch mehr Vorteile bieten zu können.

Die Kosten des TSF zur Abwicklung der Kurabgabe und Meldescheine werden perspektivisch mit dem Einsatz der App sinken, da die hohen Kosten für den Druck und den aufwendigen Scan der jetzigen Meldescheine entfallen. Bei der WELCMpass-App entfällt lediglich ein kleiner Prozentsatz des Kurabgabeumsatzes an den Betreiber der App. „Gegenüber dem alten Verfahren haben wir eine deutliche Kostenersparnis“, so Tourismusdirektor Oliver Behncke. „Zusätzlich erhoffen wir uns eine Steigerung der Kurabgabeehrlichkeit und -akzeptanz sowohl bei Vermietern als auch bei unseren Gästen.“ Für Vermieter und Gäste entstehen durch die Nutzung der App keine Kosten. Parallel bleiben die beiden alten Methoden des manuellen oder Online-Meldescheins weiterhin bestehen und können nach wie vor genutzt werden, falls kein Smartphone oder Internetzugang vorhanden sind.

Fehmarn ist die einzige deutsche Ostseeinsel Schleswig-Holsteins und eine Stadt in Schleswig-Holstein, die 2003 durch Fusion aller Gemeinden der Insel gebildet wurde. Der Inselname geht auf „fe mer“, slawisch für „am Meer gelegen“, zurück. Mit einer Fläche von 185 Quadratkilometern ist Fehmarn die drittgrößte Insel Deutschlands. Als Teil der „Vogelfluglinie“, der direkten Verkehrsverbindung zwischen den Großräumen Kopenhagen und Hamburg, ist Fehmarn seit 1963 durch die Fehmarnsundbrücke im Süden an das schleswig-holsteinische Festland angeschlossen. Ebenso gibt es eine 19 Kilometer lange Fährverbindung von Puttgarden im Norden Fehmarns bis ins dänische Rødby. Auf Fehmarn befindet sich in Staberhuk der östlichste und in Marienleuchte der nordöstlichste Punkt Schleswig-Holsteins. Etwa 2.200 Sonnenstunden im Jahr machen die Heimat der „Fehmaraner“ zu einer der sonnenreichsten Regionen Deutschlands. Das milde Reizklima veranlasst jährlich etwa 350.000 Touristen mit 2 Millionen Übernachtungen zu einem Urlaub auf der Insel – vorwiegend in Ferienwohnungen, auf Campingplätzen und Bauernhöfen. Auf dem 78 Kilometer langen Küstenstreifen wechseln sich Naturstrände, Binnenseen und Steilküsten ab. Die Strände bei Burgtiefe und dem Wulfener Hals sind die südlichsten und weißesten Sandstrände der Insel. Im Landesinneren laden Felder und Wiesen zu Radtouren oder Spaziergängen ein. Auch zum (Kite) Surfen, Segeln, Tauchen, Reiten, Golfen oder Angeln ist das im Volksmund auch „Knust“ genannte Eiland bestens geeignet. Etablierte Veranstaltungen sind u.a. die Fehmarn Days of American Bikes, der Fehmarn-Marathon, der Weinsommer und das Rapsblütenfest.

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